gossenpoesie

Dezember 7, 2006

Garden Of Broken Disappointments

Filed under: Allgemeines — Michael @ 11:32 pm

“I think, one day it’ll be a song. It deserves to be song one day.”

Everything seems ridiculous.

All hopes lie in shining eyes.

A dark and threatening wood,

covering those broken lies,

with its monsters deep inside,

was defeated by two courageous mice.

The wise, old man, he told:

Break the darkness, break the chains!

Trust in now and trust in man.

Trust the feeling in your veins.

I stood up and felt so brave,

trying to follow what he claimed.

Everything is flourishing.

Trees seem small beside us.

Waving and cheering from above,

to the magic, that there was.

A divine and magic might,

forgiving boredom and distrust.

I start looking silly, when you smile.

Every once in a while.

And then it turns out to be spring,

when all losers suddenly win.

Dezember 4, 2006

A Night Full Of Catastrophies And Canaries

Filed under: Allgemeines — Michael @ 1:03 am

Do you remember when we started the lie?

about the canary, fly, yellow bird, fly.

Inside every discussion there’s a small jewel box

with a nice shiny thing and a guillotine to drop.

Hang up, hang up the phone.

Abstruse thoughts generally die all alone.

Waste it, waste it, a life in a can.

Final prayers for every falling man.

Background attachment, non-filter-theory,

crime scene investment high up in a tree.

fellow, follow the raven to its nest.

Erlaubte Orte

Filed under: Allgemeines — Michael @ 1:00 am

Mit Narben, die wir sammeln gingen,

und die jetzt als Fotos an den Wänden hängen.

Alltagsgeschrei mischt sich längst nicht mehr mit den Träumen, die wir hatten.

Zu viel Licht und zu wenig Schatten.

Nasen werden geputzt und Herzen rasen aus dem Takt.

Bei Ikea nennen sie die Gummibärchen Gott und die Lampen folgerichtig Björn.

In diesen Zeiten lässt man sich von Blinden nicht stören.

Ein Pass in die Mitte, alles nach vorn.

Flutickets nach London, Berlin und Stockholm.

Nirgends zuhause und überall daheim.

Wie gern ist man doch zu zweit ganz allein.

Wenn Tagebücher Fragen aufwerfen, greifen wir zur Flasche

und schreien es heraus.

November 27, 2006

Help

Filed under: Allgemeines — Michael @ 9:04 pm

… and if you need evidence, that you are alive, come here and I’ll kick you out of your habits.

November 5, 2006

Soliloquies between strangers

Filed under: Allgemeines — Michael @ 11:50 pm

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We’re feeling sorry for things we’ve never done.

I can’t dance to tears.

The rooms we invented seem to narrow.

But they still work in our hearts.

The rain outside soddens our dreams,

while we try to dehumidify the hankies we wore of style.

We learned to love the emptiness and illuminate the dark.

Dirt became familiar, and fuss voluptuous to touch.

The writings grown pale, but we still devour every line.

With our heads on the ground and our thoughts up in the sky,

we stand there, while the mob is rushing by.

November 1, 2006

Life-Style-Bastel-Maschine

Filed under: Allgemeines — Michael @ 11:15 pm

Augenringe und Dosenbiercharme.

Schmuddelig im Wohlfühl-Outfit.

Dorian Gray im LTB.

Wir lachen noch heute.

Emo-Techno im Pop-Diskurs.

Hobby-Lobby im Google-Wahn.

Ein leergeräumtes Bankkonto – ein volles Herz.

Beinahe so voll wie die Spucktüten in Flugzeugen nach Turbulenzen.

Digitaler Shopping-Wahn auf 6000er DSL-LSD.

Hell yeah, Peter, where’s the exit?

Krawattennadel, Manschettenknöpfe passen dann zum Mitte-Arsch.

Marsch! Marsch!

I-Book, I-Tunes, I-Pod, I – refuse to be you!

Endhaltestellenphobie.

Don’t think twice it’s all wrong.

Oktober 22, 2006

Was mehr nervt oder was ich alles eingepackt habe

Filed under: Allgemeines,Train Trilogy — Michael @ 7:16 pm

Woher es kam weiß niemand mehr.

Am allerwenigsten ich.

Das Meer in dem ich gerade schwimme,

hat nicht den besten Ruf.

Eben noch angenehm warm,

ist es jetzt scheiße kalt.

Der Zug fährt auch gleich weiter und ich bin mir nicht sicher,

sitz ich im Abteil oder am stillgelegten Gleis.

Und ein für alle mal: dieser Blick in meinem Gesicht

kommt nicht vom sauren Regen.

Die fünf Seiten Vorwürfe hatte er schon besser gelesen (und auch geschrieben).

Was es mal hieß, scheint nun niemanden mehr zu interessieren

We cry for saviours but receive even worse

Filed under: Allgemeines,Train Trilogy — Michael @ 1:32 am

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They were sitting in the darkest of their rooms,

while the sun was setting everything in bloom.

A piano gets smashed by a monstrous wooden flute.

Everything stops when the music gets mute.

With their heads rushing by,

they stared and said good bye.

Simon shot himself a way through the alley,

with that aching in his belly.

A crippled giant on the top of a jib,

fell in love with the lady in the curdled dip.

“You’re so cute, honey!”

And when they swim and when they drink

and when they sing those silly songs.

It won’t be long.

Ich bin eine Station, die erhofft mehr zu sein.

If bibles lie and liars die,

it’s time to settle down.

Another night, another fight,

another time he dies again.

There’s gonna be no party, when he comes home.

September 25, 2006

Zieh’ dich kalt an

Filed under: Allgemeines — Michael @ 1:37 am

Wir setzen Zeichen.

Wir gehen wieder mal über Weichen.

Wir träumen von Weltmeeren, wenn wir in Pfützen starren,

bleiben wir stehen, um kurz im Moment zu verharren.

Und wir genießen die Zeit, die uns bleibt,

bis die Zukunft schreit.

Das verspricht Bände.

Heute erobern wir die Welt,

oder zumindest das, was uns noch fehlt.

z.B. Augen um darin zu versinken,

und beinahe zu ertrinken,

um sich selbst dann noch zu retten

und mit dem Rest der Welt zu wetten,

dass es das ist, was man will, was man braucht.

Die alten Platten ganz verstaubt.

Doch du legst sie auf.

Und man fühlt sich fast zuhaus’.

Das Leben ist ein Taxi, und kein Bus.

An der Endstation ein Gruß und noch lange nicht Schluss.
Du, ich, wir,

diesen Kitsch erlaube ich mir.

Weil es so ist , weil es ist gut,

Und ohne die Angst, auch kein Mut.

Zieh dich kalt an und dann raus.

Auf die Straßen und dann lauf’.

Vergiss Jacke und Schal und dann weg.

Und verstau das Heimweh im Gepäck.

September 7, 2006

Zeit vs. Moment

Filed under: Allgemeines — Michael @ 3:18 am

Aus der Skepsis erwacht die Hoffnung und daraus ein Gefühl

Das Ende vom Anfang des tragikomischen Spiels.

Zwischen Coldplay und Converge, dem ersten Wodka und dem letzten Sekt

War ich nicht immer ganz hier, hast du dich auch schon mal versteckt.

Du das Trinkerglück, ich den Jagdbitter.

Wir treffen uns dann bestimmt irgendwo in der Mitte.

Was war noch gleich was dich störte?

Ach ja, das Alleinsein während der Abendröte.

Rot auch der Vorhang und verstaubt die Dekoration,

erst kommt der Abschied und dann die Ovation.

Ich werde dir nicht folgen, obwohl ich dir jetzt folgen kann.

Ich bleibe noch hier stehen, und seh’s mir aus der Ferne an.

Wir lesen voneinander und präsentieren uns dann und wann,

und stellen verwundert fest, dass man sich verändern kann.

Aus Zweifeln wächst die Achtung und dann noch ein Egal.

Ich bin mir ziemlich sicher, wir hatten nie ‘ne andere Wahl.

Mit den Pinguinen getanzt und die Artisten bestaunt,

Heute bin ich mir fast sicher, es war immer gut gemeint.

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