gossenpoesie

April 1, 2010

Basket Case

Filed under: Allgemeines — Michael @ 12:52 pm

Wieder streunte er durch die sündige Stadt.
Vorbei am diskutierenden Müllwerker, dem aristokratischen Unfallfahrer und der nur allzu bekannten Station.
Hält der Zug? Und wenn ja, wo?
Gestern oder morgen?

September 28, 2009

Hopepage

Filed under: Allgemeines — Michael @ 8:41 pm

Irgendwie lerne ich es zu leiden.
Und irgendwie macht mir das Angst.
Da hinten Hiobs geheimes Postfach, hier vorne die Höhle mit der Fackel im Sturm.
Da drüben ein wackeliger Haufen, hier ich, dein besoffener Aussichtsturm.

Februar 27, 2009

Was gibt es Schöneres als eine große Leinwand?

Filed under: Allgemeines — Michael @ 11:29 am

Aufgewacht. Ins Wohnzimmer gestolpert. Zigarette an. Das Glas mit Kirschbananennektar vom Vorabend ausgetrunken. Magen-, dann Hirnkrampf. Der öffentliche Personennahverkehr streikt. Gestern war ich Ansgar Brinkmann, heute bin ich eher Uli Borowka Klausjürgen Wussow. Eine weitere Zigarette. Das Benzin für gleich.

Februar 23, 2009

Das Mixtape…

Filed under: Allgemeines — Michael @ 11:55 pm

ist zerbrochen. Deine Augen werden welk. Du spuckst doch auch nur den abgefressenen Kern aus, wenn dir Kirschen in den Mund fallen.

Januar 24, 2009

Münchnersonntagabendausgehtipp

Filed under: Allgemeines — Michael @ 9:00 pm

Morgen bitte alle ins Orangenhaus kommen, um diese großartig musizierenden Herren zu bejubeln


www. myspace. com/terhaar

Es spielen auch noch It’s A Musical und Kid Dakota. Also mal Tatort Tatort sein lassen (Tom Cruise ist ja eh indiskutabel) und schön das Konzert besuchen.

Januar 23, 2009

Un-Dress.

Filed under: Allgemeines — Michael @ 2:57 am

Und die kryptische Scheiße, die nichts anderes will, außer zurück zu schießen, war doch auch nur damals bei Blumfeld gut. Hören wir lieber damit auf und greifen zum Telefon, denn Fremdsein macht uns blind. Und 1000 Samstagabende liquidieren nicht 190 Jahre Geschichte.  Wir bestehen nunmal nur aus Knochen, Fleisch und Blut und wir machen uns lächerlich, nur weil wir vergessen, wessen eitle Kinder wir doch sind. Ziehen wir endlich diese Fuck-You-Shirts aus.

Januar 18, 2009

Das letzte Lied (auf den Tag genau)

Filed under: Allgemeines — Michael @ 10:29 pm

Ich war in der großen Stadt und kann dir versichern, dass sich hier nichts verändert hat. Bin den ganzen Weg gestolpert und doch am Ende nicht gefallen. Warum verstehst du nicht den Unterschied zwischen leise leiden und lallen?Hoffnung und Malz verloren, doch das Trinken hört nicht auf. Sag mir wieviel Sicherheit hältst du in deiner Küche aus? Lass mal sehen, ob der Kleister die Tapete noch hält. Auch wenn wir beide wissen, dieses Sandwich rettet jetzt nicht mehr die Welt. Ich fragte meinen Homie und deinen Therapeuten. Und beide versicherten mir, dass wir hier nur Zeit vergeuden.

Ich setz’ mich selbst in Brand, damit auch du mich sehen kannst. Ich bin zwar noch ganz hier, doch ich warte längst nicht mehr. Du sagst Trümmer bleiben Trümmer, ich sag irgendwer bleibst du für immer. Hier die Distanz, von der du immer sprachst, und dort die Diskrepanz zwischen dem was du schreibst und dem was du so sagst. Die Kinder haben auch aufgehört mich lange anzustarren. Es kommen hier die Dinge, derer wir nicht harren.

Das letzte Lied klingt jetzt nicht mehr nach. Und auch der Krach, als der Vormast brach.

Dezember 23, 2008

What shall we do with the drunken sailor?

Filed under: Allgemeines — Michael @ 7:10 pm

Kannten wir nicht die Folgen?

Oder war uns das in dem Moment egal?

Taten wir es aus freien Stücken?

Oder hatten wir nur keine Wahl?

Zeigten wir keinen Respekt

oder Angst vor den Weltmeeren?

Oder war uns da schon bewusst

schnell segeln heißt entbehren?

Und über all der Geselligkeit,

dem Rum und der Musik,

vergaßen wir den Heimathafen,

die Leidenschaft und den Krieg.

Wir dachten niemals an Sicherheit,

oder Vorräte für die eisigen Zeiten.

Nur ans schnelle Vorankommen,

ohne dem Kurs zu entgleiten.

Das Steuer fest in der Hand

und den Blick starr nach vorn gerichtet,

hätten wir weder Eisberge,

noch Rettungsbojen gesichtet.

Es ging uns niemals um Ziele, immer nur um die Geschichten,

die betrunkene Matrosen in den alten Hafenkneipen dichten.

Über Abenteuer, Freiheit und die Angst vor dem großen Wal,

über Skorbut, Meerjungfrauen und die Einsamkeit als Qual.

Die Titanic stand Pate, die Sehnsucht trieb uns voran,

eskortiert von Fehleinschätzungen und Größenwahn.

So what shall we do with the despaired sailor?

Gib ihm eine Schatzinsel, Benbow und einen letzten großen Schluck,

und nur für dich dreht er dann jeden Abend die Zeit zurück.

November 5, 2008

Er lebt.

Filed under: Alltagsbetrachtung — Schlagwörter:, , , — Michael @ 1:53 pm

Gestern hab ich mit den Aufnahmen zur Discodurchfall EP begonnen. Klingt jetzt irgendwie anders. Als würden Justice nen Erasure Song spielen. Dabei mag ich Justice gar nicht. Dann eben wie Schmusen im Dreck.

Mai 5, 2008

Zapp mal durch!

Filed under: Alltagsbetrachtung — Schlagwörter:, , , , , , , , — Michael @ 12:44 pm

Sonnenstrahlen und Death Metal hier hin

Sonnenstrahlen und 35% wahres Leben einmal pro Monat da lang.

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